Reiki-Lebensregeln
 
 

In der Geschichte des Reiki heisst es, dass Mikao Usui nach seiner Fasten-Meditation auf dem Berg einige Wochen im Kloster verbrachte und sich danach entschied, ins Bettlerviertel von Kyoto zu gehen, um dort die Kranken zu heilen. Alle, die fähig schienen, schickte er hinaus, um Arbeit zu suchen. Nach einiger Zeit jedoch sah er dieselben Gesichter wieder, was ihn erschütterte. Er fragte die Menschen, warum sie wieder hier seien. Diese zogen es vor, so zu leben wie bisher und zu betteln, und sie zeigten auch keine Dankbarkeit gegenüber dem Leben. So erkannte Mikao Usui, dass er zwar den physischen Körper geheilt hatte, dabei jedoch die Heilung des Geistes vernachlässigt hatte. In der Folge entschied er sich, nochmals in Klausur zu gehen, um einen Weg zu neuen Lebenweisen zu finden. Damals entstanden also die Reiki-Lebensregeln, die uns heute wie folgt bekannt sind:

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Gerade heute, sei nicht ärgerlich
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Gerade heute, sorge Dich nicht
Ehre Deine Eltern, Lehrer und die Älteren
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Verdiene Dein Brot ehrlich
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Sei dankbar für alles, was lebt

Die Lebensregeln sind nicht dazu da, sie zu verstehen, sondern wir können mit ihnen leben; d.h. sie in unser Leben integrieren. Als Beispiel: Wenn ich mich über etwas ärgere, kann ich innehalten, mich auf die erste Lebensregel besinnen und erkennen, dass ich nicht im Jetzt bin. Wenn ich will, kann ich daraufhin mein Verhalten ändern. In dieser Art sind die Reiki-Lebensregeln gemeint.